Nach Abstimmungserfolg: Volle Kraft für die Bilateralen III
Die Schweizer Bevölkerung hat am 14. Juni ein starkes Zeichen gesetzt: Mit dem deutlichen Nein zur Chaos-Initiative hat sie sich unmissverständlich für eine offene Schweiz und stabile Beziehungen zu unserer wichtigsten Handelspartnerin ausgesprochen. Gerade in der Region Basel war die Ablehnung überwältigend. Dieses Resultat ist ein Vertrauensbeweis für den bewährten bilateralen Weg.
Doch das Abstimmungsergebnis ist kein Grund zum Ausruhen, sondern der Startschuss für den nächsten, entscheidenden Schritt. Wir müssen nun den Blick nach vorne richten: Nur mit den Bilateralen III sichern und erneuern wir dieses Erfolgsmodell für die Zukunft.
Breiter Rückhalt in der Bevölkerung
Dass die Menschen in der Schweiz hinter der Weiterentwicklung der Beziehungen stehen, zeigen auch die jüngsten repräsentativen Umfragen von economiesuisse und Interpharma. Die Europabefragungen 2026 belegen klar: Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung befürwortet die Bilateralen III und wünscht sich stabile Verhältnisse mit Europa. Der Rückenwind für die Verhandlungen ist da, diesen Schwung müssen wir nutzen.
Fundament für unseren Wohlstand
Für unsere stark exportorientierte Wirtschaftsregion stehen vitale Interessen auf dem Spiel: Die Bilateralen III schaffen Stabilität in unsicheren Zeiten. Sie sichern den reibungslosen Zugang zum europäischen Binnenmarkt, was bürokratische Hürden für unsere Unternehmen verhindert. Auch die Schweizer Spitzenposition in der Innovation wird durch die volle Teilnahme an europäischen Forschungsprogrammen wie «Horizon Europe» gestärkt. Nicht zuletzt sichern die Verträge die Kooperation in strategischen Bereichen wie der Energieversorgung und erhöhen so die Versorgungssicherheit.
Regionale Weichenstellungen
Die Zukunft unserer Region entscheidet sich aber nicht nur auf dem internationalen Parkett, sondern auch direkt vor unserer Haustüre. Das klare Nein zur Klybeck-Insel-Initiative und das Ja zum Bahnknoten Basel (Herzstück) an den kantonalen Abstimmungen vom 14. Juni sind wegweisend. Den Baslerinnen und Baslern ist bewusst, wie wichtig vorausschauende Arealentwicklungen und funktionierende Verkehrsinfrastrukturen für einen starken Wirtschaftsstandort sind.
Weniger erfreulich ist aus Sicht der Wirtschaft hingegen die knappe Annahme des Lohnabzugsverfahrens. Damit werden die Basler Unternehmen einmal mehr mit einem unnötigen «Basel-Finish» und zusätzlicher administrativer Bürokratie belastet. Grund zur Freude gibt es derweil im Baselbiet: Wir gratulieren Matthias Liechti zu seiner Wahl in den Regierungsrat und freuen uns auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit für die Region.
Gemeinsam für die Bilateralen III
Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft und auf allen Kanälen für die Bilateralen III einsetzen. Auf unserer Kampagnen-Webseite www.bilateraleunserweg.ch finden Sie alle Argumente, Fakten und Hintergründe.
Unsere Kampagne braucht starke Stimmen aus der Wirtschaft. Unterstützen Sie uns und treten Sie noch heute unserer Allianz für die Bilateralen III bei!
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