Die strategischen Schwerpunktfelder der Legislaturplanung 2012-2015, welche die Regierung des Kantons Basel-Landschaft heute vorstellte, decken sich in weiten Teilen mit den Vorstellungen der Handelskammer von einer aktiven Wirtschaftsentwicklung der Region. Auch der Kanton Basel-Landschaft muss sich im nationalen und internationalen Standortwettbewerb behaupten können. Dazu sind abgestützte Strategien notwendig.
Die geplante Verstärkung der Kompetenzen auf Ebene der Verwaltung und die Ausrichtung der Direktionen auf eine konsequente Wirtschaftsentwicklung kann der Handelskammer nur recht sein. Mit der Entwicklung der Wirtschaftsareale nimmt die Regierung sogar ein langjähriges Anliegen der Handelskammer beider Basel auf: Raumentwicklung ist auch Wirtschafts-entwicklung. Die Stärkung der Rahmenbedingungen für Innovation und Forschung, insbesondere auch in der Berufsbildung, erachtet die Handelskammer als zentral.
Folgende Punkte sind aus Sicht der Handelskammer allerdings noch zu beachten:
• Nur mit gesunden Staatsfinanzen und effizienten Strukturen lassen sich die angestrebten Ziele effektiv angehen. Die Sanierung des Staatshaushalts bleibt eine Sofortmassnahme.
• Der Kanton Basel-Landschaft ist räumlich, wirtschaftlich, bildungspolitisch, gesellschaftlich etc. eingebunden und vernetzt in die Region Basel. Die in den letzten Jahren erreichte Zusammenarbeit zwischen den Nordwestschweizer Kantonen (z.B. Schweizerische Rheinhäfen, Harmos-Konkordat) sollen Teil des Fundaments für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sein.
• Der Einbezug und die Fortführung der Partnerschaften mit privaten Organisationen, wie der Handelskammer beider Basel aber auch mit BaselArea, ist für die Region von zentraler Bedeutung. Gemeinsam getragene Initiativen (im Falle der Handelskammer z.B. Life-Sciences-Strategie, Logistik Cluster Region Basel, Schweizer Innovationspark NWCH) versprechen ein einheitliches und effizientes Vorgehen.