Von der Wirtschaft für die Region.
Die Forderungen der Life Sciences Kommission der Handelskammer beider Basel bezüglich der inhaltlichen Ausgestaltung des vom Bundesrat zu erarbeitenden Masterplans.
Die Broschüre weist neben der Analyse der Wirtschaftsflächen eine Übersicht der untersuchten Arealstandorte auf.
Im Juni 2011 haben die beiden Basler Regierungen, anlässlich deren gemeinsamen Regierungsratssitzung, die Strategie der Regierungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel- Stadt sowie der Handelskammer beider Basel für eine starke Klinische Forschung und Wachstum im Bereich Life Sciences in der Region Basel verabschiedet.
Zur Erhaltung und Stärkung des Life-Sciences-Standortes Basel hat die Handelskammer beider Basel in Zusammenarbeit mit den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft eine neue ge-meinsame Life-Sciences-Strategie erarbeitet, welche anlässlich einer gemeinsamen Regie-rungsratssitzung von den beiden Kantonsregierungen verabschiedet wurde und damit einen verbindlichen Charakter erhielt. Das Strategiepapier führt die seit 2007 gültige gemeinsame Life-Sciences-Strategie weiter und beinhaltet mit Verantwortlichkeiten und Fristen definierte Massnahmenpakete sowie klare Forderungen an Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Argumentarium und Forderungen aus Sicht der Unternehmen: Das Erfolgsmodell binationaler Flughafen Basel-Mulhouse als Motor für eine prosperierende Region ist ins Wanken geraten. Die 74 Unternehmen im Schweizer Sektor des EuroAirport mit über 5000 Beschäftigten haben keine Rechtssicherheit mehr. Die langjährige Praxis im Arbeits und Steuerrecht, nach dem im Schweizer Sektor auch schweizerisches Recht zur Anwendung kommt, wird in Frage gestellt.
Argumentaire et exigences du point de vue des entreprises: Le modèle de réussite de l’aéroport binational de Bâle-Mulhouse comme moteur pour la prospérité d’une région est en train de chanceler. Les 74 entreprises du secteur suisse de l’EuroAirport employant plus de 5000 employés ne disposent plus de sécurité juridique.
Logistik ist heute nicht nur Wettbewerbs-, sondern auch Wirtschaftsfaktor und ein volkswirtschaftlich relevanter Standortvorteil. Dies hat die Analyse der Universität St. Gallen deutlich gezeigt. Grund genug, dass wir uns fundiert darüber Gedanken machen, wie wir die Logistikbranche in unserer Region weiterentwickeln können, ohne dabei die Bedürfnisse der Gesellschaft und der Umwelt aus den Augen zu verlieren. Die Cluster-Initiative der Handelskammer beider Basel bietet die Chance dazu, indem breit abgestützt ein zielgerichteter Dialog in Gang gebracht wird.
Die aktuelle Rezession hat Spuren in der finanzpolitischen Position der beiden Basel hinterlassen. Die hohen Ausgaben und die hohe Verschuldung schränken den zukünftigen Handlungsspielraum empfindlich ein. Auf der Einnahmenseite besteht eine hohe Steuerbelastung und damit die Furcht vor einem Verlust von guten Steuerzahlern: dies bei einer zunehmenden Anzahl von unterstützungsbedürftigen Haushalten.
Der heutige Diskurs über Themen der Nachhaltigkeit wird von einer zunehmenden Komplexität geprägt. So sind insbesondere kleine, aber auch mittlere Unternehmungen oftmals überfordert, sich mit allen Details der eigenen Fahrzeugflotte auseinanderzusetzen. Schwierig zu beantworten ist die Frage, welche Fahrzeugarten und Flottenzusammensetzung den eigenen Bedürfnissen am gerechtesten werden, aber auch Umweltaspekte berücksichtigen.
Der Life-Sciences-Barometer Basel 2010 von BAKBASEL zeigt, dass die Life- Sciences-Industrie am Standort Basel über eine hohe Leistungsfähigkeit verfügt. Dass sie diese Leistung trotz vergleichsweise bescheidenen Rahmenbedingungen erreicht, deutet darauf hin, dass es in der Region noch Potenzial für weitere Leistungssteigerungen gibt.
Die Handelskammer beider Basel hat mit der Unterstützung von verschiedenen Partnern den Lehrstuhl für Logistikmanagement beauftragt, eine quantitative und qualitative Erfassung des Logistikstandortes Basel vorzunehmen. Dabei sollte herausgearbeitet werden, inwiefern die Bedingungen für ein Logistikcluster vorliegen bzw. geschaffen werden können. In diesen Cluster gehören spezialisierte Lieferanten, Dienstleister, Unternehmen in verwandten Branchen und Einrichtungen, die in bestimmten Feldern miteinander verbunden sind.
Der Agglomerationsverkehr gewinnt aufgrund der sozio-demographischen Entwicklung in der Schweiz immer mehr an Bedeutung. Siedlungsentwicklung und Mobilitätsverhalten haben in den letzten Jahrzehnten in den Agglomerationen zu einem Bevölkerungswachstum von 20% und damit zu einer akuten Überlastung der Verkehrssysteme geführt. Die volkswirtschaftlichen Kosten für die daraus resultierenden Staus und externen Kosten auf Strasse und Schiene sind enorm und schwächen die Standortqualität einer Region.
Mit dem Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien wurden und werden in der Wirtschaft entscheidende Produktivitätsfortschritte erreicht. Analog kann mit e-Government die Leistungsfähigkeit der Verwaltung gesteigert und gleichzeitig der administrative Aufwand für die Wirtschaft wesentlich reduziert werden. e-Government leistet damit einen Beitrag zur Kundenfreundlichkeit und zur Produktivitätssteigerung der Schweizer Volkswirtschaft.
Eine Beurteilung für die Wirtschaftsregion Basel: Die Raumplanung gewinnt für die Wirtschaft immer mehr an Bedeutung: Qualitativ hochwertige Flächen werden in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt knapper, und die Realisierung eines Projekts wird aufgrund der umfassenden Verfahren sowie der Interessenabwägung zum Ausdauerlauf. Der Strukturwandel in der Wirtschaft führt auch dazu, dass sich die Bedürfnisse an die Raumplanung stetig ändern.
Der Verkehr in der Agglomeration Basel nimmt stetig zu und wird dies gemäss bestehender, räumlich übergeordneter Prognosen auch weiterhin tun. Auch wenn der Grossteil der Verkehrsbedürfnisse in der Agglomeration durch den motorisierten Individualverkehr (MIV) befriedigt werden kann, kommt dem öffentlichen Verkehr (OeV) eine sehr wichtige Rolle zu. Der regionale Personenverkehr auf der Bahn besitzt eine wichtige Grobverteil-Funktion und damit eine wichtige Funktion für multimodale Transportketten „von Tür zu Tür“ innerhalb der Agglomeration.
Ein Leidfaden für Wirtschaft und Schule
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und Energie Basel- Stadt, dem Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft, der Basellandschaftlichen Kantonalbank, dem Hausbesitzer-Verein Basel sowie dem Bundesamt für Umwelt hat die Handelskammer beider Basel eine Wegleitung geschaffen, die in kurzer, übersichtlicher Form Antworten auf die wichtigsten Fragen im Umgang mit belasteten Standorten gibt.
Projekte des öffentlichen und privaten Verkehrs werden heute von den beteiligten Gebietskörperschaften einzeln beschlossen und finanziert. Das bedeutet, dass für jedes Vorhaben ein gesonderter Finanzierungsbeschluss von Regierung und Parlament erforderlich ist, zudem unter Referendumsvorbehalt. Im Falle der Nordwestschweiz mit vier Kantonen, einer Vielzahl von Gemeinden und zwei angrenzenden Nachbarländern ist das Entscheidungsverfahren noch komplizierter.
Auch wenn der Anteil des öffentlichen Verkehrs (ÖV) in der Region Basel überdurchschnittlich hoch ist, wird die überwiegende Mehrheit der Verkehrsbedürfnisse durch den motorisierten Individualverkehr (MIV) befriedigt. Die geplanten Ausbaubemühungen im öffentlichen Verkehr werden zwar weitere Verlagerungen bewirken, jedoch aufgrund der prognostizierten Zunahme des Gesamtverkehrs eine weitere Steigerung der Verkehrszahlen auf dem Strassennetz nicht verhindern können.
Der öffentliche Verkehr geniesst insgesamt grosse politische Aufmerksamkeit. Eine ganz zentrale Rolle spielt aber gerade in der trinationalen Agglomeration Basel der in unserer Region aus verschiedenen Gründen von der üblichen Definition etwas abweichende sogenannte «Mittelverteiler» zwischen den regionalen Städteverbindungen und den Ortsbussen, den Zu-(und Weg-)bringern also von ausserhalb der Region einerseits und vom unmittelbaren Wohnbereich auf der anderen Seite.
Die vorliegende Studie zeigt die aktuellen Projekte und Bedürfnisse der in der deutsch-französisch-schweizerischen Region am Ober- und Hochrhein angesiedelten Firmen an die Telekommunikation auf. Im zweiten Kapitel werden die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern dargestellt und analysiert. Im dritten Kapitel werden die konkreten Ergebnisse für die Region als Ganzes, im vierten Kapitel für die einzelnen Teilregionen dargestellt.