Drucken

04. Mai 2018

Vernehmlassung zu «Bildungsqualität in der Volksschule stärken – Angebote der Speziellen Förderung und der Sonderschulung»

Die Handelskammer beider Basel lehnt die Landratsvorlage ab, da sie Privatschulen benachteiligt und teilweise nachrangig behandelt.

 

Die Handelskammer beider Basel begrüsst die nützliche Koexistenz von Privatschulen und öffentlichem Bildungswesen. Dank spezieller Ausrichtung oder spezieller Modelle können Privatschulen individuellere schulische Laufbahnen anbieten als öffentliche Schulen. Damit verleihen sie dem öffentlichen Bildungswesen zusätzliche Impulse und sorgen für Wettbewerb und Angebotsvielfalt. Aus diesem Grund setzt sich die Handelskammer beider Basel auch für die aktive Förderung von Privatschulen ein.

 

Harmonisierung verlangt

Bei Annahme der Landratsvorlage «Bildungsqualität in der Volksschule stärken – Angebote der Speziellen Förderung und der Sonderschulung» werden Schülerinnen und Schüler aus dem Landkanton benachteiligt: Während im Kanton Basel-Stadt die therapeutischen Massnahmen Logopädie und Psychomotorik seit März 2017 finanziell unterstützt werden, gehen Baselbieter Schülerinnen und Schüler, die eine Privatschule besuchen, leer aus.

 

Fazit

Die Handelskammer beider Basel setzt sich für die Stärkung der Privatschulen ein. Sie verlangt entsprechend eine stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von den Privatschulen bei den Angeboten der Speziellen Förderung und der Sonderschulung. Dazu gehört auch eine in beiden Basel harmonisierte Finanzierung von Logopädie und Psychomotorik für Schülerinnen und Schüler von Privatschulen.

 

Die Handelskammer beider Basel lehnt die Landratsvorlage ab. Für weitere Erwägungen wird auf die Stellungnahme der Privatschulen beider Basel verwiesen.

 

Stellungnahme

 

 

Karin Vallone
Bereichsleiterin Bildung
k.vallone@hkbb.ch
T +41 61 270 60 86

Artikel teilen

per E-Mail weiterleiten

Das könnte Sie auch interessieren