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13. Dezember 2016

JA zum NAF heisst JA zu unserer Region

Am 12. Februar stimmen wir über den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds NAF ab. Während der Schienenverkehr mit dem Volks-Ja zu FABI bereits nachhaltig vom Bund finanziert wird, gilt es nun mit dem NAF dasselbe für die Nationalstrassen zu erreichen. Von einem JA zum NAF profitiert die Region Basel, indem die A22 und die A18 zu Nationalstrassen und damit ebenfalls vom Bund finanziert würden.

 

JA zum NAFDie Finanzierung des Nationalstrassennetzes durch den sogenannten Infrastrukturfonds läuft aus. Damit diese Finanzierung auch in Zukunft gewährleistet ist, wurde als Nachfolgelösung der NAF ins Leben gerufen. Dieser gilt unbefristet, bildet die Basis für ein leistungsfähiges Nationalstrassennetz und stellt sicher, dass der Bund die Verkehrsprojekte in den Städten und Agglomerationen auch in Zukunft unterstützen kann.

 

Mit dem JA zum NAF werden rund 400 Kilometer Strasse, für die heute die Kantone verantwortlich sind, ins Nationalstrassennetz aufgenommen. In der Region Basel sind dies die A18 Basel-Delémont sowie die A22 Liestal-Sissach. Werden diese beiden Kantonsstrassen zu Nationalstrassen, übernimmt der Bund die Betriebs-, Unterhalts- und Ausbaukosten im Umfang von rund 10 Millionen Franken pro Jahr. Zudem würde der Bund die Kosten für Bauten wie den Vollanschluss Aesch übernehmen.

 

Alle Verkehrsträger fördern

Die Handelskammer beider Basel setzt sich bereits seit Langem für den NAF ein. Dass nach der Schiene nun auch die Strasse eine nachhaltige Finanzierungslösung erhält, ist für die Handelskammer ein Muss – denn nur, wenn alle Verkehrsträger gleichsam gefördert werden, können die in Zukunft anfallenden Verkehrsaufkommen bewältigt und so der Wirtschaftsstandort Basel attraktiv gehalten werden.

 

Die Vorteile des NAF für unsere Region erklären Ständerat Claude Janiak, Grossrat und Präsident TCS beider Basel Christophe Haller, Landrat Franz Meyer und Jungpolitikerin Adrienne Strahm in unserem Kurzfilm.

Martin Dätwyler
Direktor a.i.
m.daetwyler@hkbb.ch
T +41 61 270 60 81

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