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28. September 2016

Investition in Bildung, Forschung und Innovation

Die Handelskammer beider Basel ist erfreut über den Ausgang der Verhandlungen über die BFI-Botschaft 2017-2020 und die Aufstockung der Gelder für Bildung, Forschung und Innovation um 395 Millionen Franken. Sie hat sich gemeinsam mit regionalen Parlamentariern erfolgreich für die BFI-Botschaft eingesetzt.

 

BFI-Botschaft

 

Die Handelskammer beider Basel begrüsst den Beschluss über die zusätzlichen Mittel, die in den Jahren 2017 bis 2020 für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) eingesetzt werden sollen. Sie hat sich gemeinsam mit regionalen Parlamentariern in den vergangenen Monaten erfolgreich für die BFI-Botschaft eingesetzt.

 

Der Nationalrat hat Mitte September die Aufstockung der BFI-Mittel – im Vergleich zur ursprünglichen BFI-Botschaft - um 395 Millionen Franken beschlossen. Dabei werden dem ETH-Bereich 160 Millionen Franken, der Berufsbildung 100 Millionen Franken und den kantonalen Hochschulen und Fachhochschulen 95 Millionen Franken zusätzlich zugesprochen. Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung können sich über 40. Millionen Franken mehr freuen.

 

Aufstockung der BFI-Ausgaben dringend notwendig

Eine Erhöhung war nötig, da die gesteckten, ehrgeizigen Ziele und Herausforderungen der BFI-Botschaft nur mit den entsprechenden finanziellen Mitteln zu erreichen und umzusetzen sind. Zieht man den internationalen Vergleich, so liegt die Schweiz mit ihren Ausgaben für die Bildung im unteren Drittel, mit denen für die Forschung im Mittelfeld und das obwohl der Bund die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation als prioritär einstuft.

 

Auch im Bereich Berufsbildung war das Budget zuletzt zu niedrig angesetzt. Aktuellen Herausforderungen wie beispielsweise dem zunehmenden Fachkräftemangel muss entsprechend begegnet werden, genauso wie dem zunehmenden Spardruck, unter dem die Kantone stehen sowie den neuen Herausforderungen, die sich durch Migration ergeben.

 

Die Erhöhung im Hochschulbereich ist für die Universitäten und Fachhochschulen entscheidend, um ihre Leistungsaufträge zu verwirklichen. Sie wären durch die ursprünglich in der BFI-Botschaft vorgesehenen Mittel zu empfindlichen Reduktionen ihres Leistungsangebots gezwungen gewesen.

 

Martin Dätwyler
Direktor a.i.
m.daetwyler@hkbb.ch
T +41 61 270 60 81

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