Drucken

17. Februar 2014

tunBasel – heute entdecken, morgen experimentieren und entwickeln

Kindern und Jugendlichen wird spielerisch bewusst gemacht, wie spannend Tätigkeiten in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften sind. Mit dem Erlebnislabor und der Erlebniswerkstatt tunBasel an der muba will die Handelskammer gemeinsam mit ihren regionalen Partnern einen Beitrag zur Nachwuchsförderung von Fachkräften in diesen Bereichen leisten.

 

Die Handelskammer beider Basel hat auf Anstoss ihrer Mitgliedfirmen aprentas und Endress+ Hauser Flowtec AG die tunBasel an der muba 2010 lanciert. Seither führt sie als branchenneutraler Wirtschaftsverband im Auftrag ihrer Mitgliedfirmen diese Erlebnisschau für Jugendliche im Zweijahresrhythmus durch.

 

Mangel an MINT-Fachleuten

In der Schweiz wählen Studienanfänger eher Geistes- und Sozialwissenschaften, und in der beruflichen Grundbildung entfällt nur gut ein Drittel der Abschlüsse auf den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Hier knüpft das von der Handelskammer initiierte ausserschulische Lernangebot aus der Wirtschaft – die tunBasel – an. Ziel ist es, auf diese Weise Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und damit die Wahl entsprechender Berufe und Studiengänge zu begünstigen. Überhaupt sollen die MINT-Fächer attraktiver werden, denn: die Schweiz und im Besonderen die Region Basel ist ein Standort mit Höchstnoten bei der Forschung und Innovation der Industrie, die zudem spannende Berufe mit hoher Wertschöpfung generiert. Und kompetente Fachkräfte sind ein zentraler Standortfaktor für forschende Firmen.

 

3. Auflage der tunBasel

Die Kennzahlen der Erlebnisschau: die Ausstellungsfläche beträgt rund 700m2, 18 Aussteller aus der Life-Sciences-Industrie, der MEM-Industrie, der ICT-Branche sowie der Bau- und Planungsbrache präsentieren ihre Projekte an 13 Ständen, darunter auch die Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz und das Paul Scherrer Institut. 30 interaktive Projekte und Workshops stehen für Schülerinnen und Schüler im Alter von sieben bis 14 Jahren bereit zum Aufgabenlösen und Experimentieren. Spannende Referate im „Forum“ sowie sogenannte „Naturwissenschafts- und Techniktage“, die sich an Gymnasiasten und an ältere Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I richten, ergänzen die zahlreichen interaktiven Projekte.

 

tunBasel Rhein abwärts

Am Donnerstag, 20. Februar, empfängt die tunBasel eine Delegation von ca. 50 Personen aus der trinationalen Metropolregion Oberrhein. In dieser „Einstiegsveranstaltung“ wollen sich die Vertreterinnen und Vertretern aus Deutschland und Frankreich ein Bild der tunBasel verschaffen, die als Vorbild für „MINT-Messen im Oberrheingebiet“ angesehen wird. Geplant sind u. a. ein Rundgang durch die Erlebnisschau tunBasel sowie ein Diskussionsaustausch aller Teilnehmenden, wie solche Erlebnismessen in der trinationalen Metropolregion Oberrhein realisiert werden könnten.  

 

Bild: Bundesrat Johann Schneider-Ammann (im Bild mit Basler Stadtpräsident Guy Morin und Thomas Staehelin,
Präsident der Handelskammer beider Basel) am 14. Februar 2014 bei seinem Rundgang an der tunBasel.

 

 

 

Downloads

Mediemitteilung tunBasel.pdf

Statement_Urs Wüthrich.pdf

Factsheet.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Martina Hilker
Bereichsleiterin Kommunikation
m.hilker@hkbb.ch
T +41 61 270 60 62

Artikel teilen

per E-Mail weiterleiten

Das könnte Sie auch interessieren