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20. November 2017

Unisono für die Uni Basel

Die Wirtschaft ruft die Parlamentarier beider Basel in einem Brief dazu auf, sich für eine starke Universität zum Wohl der Region Basel einzusetzen. In erster Priorität gilt es, den Leistungsauftrag mit dem Globalbudget 2018-2021 zu verabschieden. Damit wird Zeit gewonnen, sodass die Universität und die Trägerkantone mit der nötigen Ruhe strategisch wichtige Themen wie Eignerstrategie, Finanzierungsschlüssel und Immobilienstrategie angehen können.

 

Universität BaselDie Wirtschaft ruft die Landrätinnen und Landräte und die Grossrätinnen und Grossräte mit einem Brief auf, sich für eine starke Universität Basel einzusetzen – zum Wohl der Region Basel.

 

Die Universität Basel ist für die volkswirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region von grösster Bedeutung. Sie trägt mit der Ausbildung des akademischen Berufsnachwuchses zur breit diversifizierten regionalen Wirtschaft und mit ihrer exzellenten Forschung in den Life Sciences wesentlich zur Innovationskraft und Wertschöpfung der Region Basel bei. Für jeden Franken, den die Basler Kantone in die Universität investieren, entsteht in der Region ein Mehrwert von knapp drei Franken. Damit dies auch zukünftig so bleibt, ist die Uni auf Planungssicherheit angewiesen.

 

Der Leistungsauftrag und das Globalbudget der Universität Basel für die Jahre 2018-2021 werden in Kürze in den beiden Parlamenten behandelt: Die Universität muss in den kommenden vier Jahren Einsparungen erzielen, die jedoch zum Teil durch die laufende 80-Mio.-Vereinbarung wie auch durch Reserven der Universität abgefedert werden.

 

Mit der Genehmigung des Leistungsauftrags wird Zeit gewonnen, um wichtige Themen wie Eignerstrategie, Finanzierungsschlüssel und Immobilienstrategie anzugehen. Eine starke Universität und eine starke Region Basel gibt es nur, wenn beide Basel eingebunden sind und sich als gleichberechtigte Partner gemeinsam engagieren. „Die Wirtschaft erwartet von allen Beteiligten, dass diese Diskussionen trotz − oder gerade wegen − ihrer politischen Brisanz mit der nötigen Sachlichkeit geführt werden“, so Franz Saladin, Direktor Handelskammer beider Basel.

 

Der Vorstand der Handelskammer beider Basel fordert die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in Basel-Stadt und Baselland auf, sich gemeinsam für eine starke Universität einzusetzen. Damit dies erreicht wird, muss in erster Priorität der Leistungsauftrag mit dem Globalbudget 2018-2021 genehmigt werden.

 

 

 

Medienmitteilung der Handelskammer beider Basel zur Universität Basel

 

Brief an die Landrätinnen und Landräte

Brief an die Grossrätinnen und Grossräte

 

 

 

Dr. Franz A. Saladin
Direktor
f.saladin@hkbb.ch
T +41 61 270 60 70

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