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31. Januar 2014

Parolen zu den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 9. Februar 2014

Der Vorstand der Handelskammer hat folgende Parolen zu den Abstimmungen vom 9. Februar 2014 gefasst:

 

Bund

JA zum Bundesbeschluss vom 20. Juni 2013 über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ FABI).

 

NEIN zur Volksinitiative vom 14. Februar 2013 „Gegen Masseneinwanderung“.

Die Begrenzung der Zuwanderung würde Asylbewerber, EU-Bürger, Drittstaatenangehörige und Grenzgänger gleichermassen betreffen, was gerade für unsere Region ein grosser Verlust wäre. Grenzgänger mit Bewilligung eingerechnet, wäre somit jede dritte Arbeitskraft in der Region Nordwestschweiz kurz- oder mittelfristig von der Kontingentierung betroffen.  Die Handelskammer beider Basel hat auch in ihrem im April veröffentlichten Leitbild „Von der Wirtschaft, für die Region“ auf die Offenheit für Menschen und Ideen als Stärke hingewiesen. Eine Region gewinnt durch die Vielfalt an Menschen und Ideen, und so sind die Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die täglich unsere Region besuchen und hier arbeiten, nicht nur ein Mittel, um das eigene BIP zu erhöhen. Ideen entstehen bevorzugt im interdisziplinären Austausch. Globaler betrachtet, ist der freie Personenverkehr, auch für Arbeitskräfte ausserhalb der EU, eine Chance für genau diese Vielfalt, die wir brauchen, um uns weiterzuentwickeln.

 
Kanton Basel-Stadt

NEIN zum Grossratsbeschluss vom 18. September 2013 betreffend Änderung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Gleichstellung von Mann und Frau.

 

Kanton Basel-Landschaft

NEIN zur Formierten Verfassungsinitiative vom 10. August 2012 „Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums und des gemeinnützigen Wohnungsbaus“.

 

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 Medienmitteilung

Martina Hilker
Bereichsleiterin Kommunikation
m.hilker@hkbb.ch
T +41 61 270 60 62

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