Drucken

01. September 2016

«Life Sciences-Standort Basel: Quo vadis?»

Medienmitteilung der Initiative Life Scinces Cluster Basel

 

Rund 100 Teilnehmende folgten heute am «Power Talk» dem spannenden Austausch zwischen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu den Chancen und Risiken der Life Sciences in Basel. Die Veranstaltung der Initiative Life Sciences Cluster Basel bildete den Startschuss zur Aktualisierung der Life Sciences-Strategie der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft und der Handelskammer beider Basel.

 

Life Sciences Basel

 

Am «Power Talk» der Initiative Life Sciences Cluster Region Basel diskutierten heute Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über die Bedürfnisse und Herausforderungen der Life Sciences sowie über die optimalen Rahmenbedingungen für die Unternehmen in dieser Leitbranche. Grund­lage dafür bildeten die Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Um­frage der Handelskammer bei den Basler Life Sciences-Akteuren, die reichlich Diskussionsstoff boten. Die rund 100 Teilnehmen­den folgten der Podiumsdiskussion interessiert, die von Dr. Franz A. Saladin, Direktor der Handels­kammer beider Basel, moderiert wurde. Prof. Dr. Falko Schlottig, Direktor der Hochschule für Life Sciences FHNW, Dr. Peter Herrmann, CCO Actelion Pharmaceuticals Ltd, Marcel Plattner, CEO Gebro Pharma AG sowie die beiden Regierungsräte Thomas Weber und Christoph Brutschin standen ihm Rede und Antwort.

 

In seinem Schlusswort fasste der Standortförderer des Kantons Basel-Landschaft, Thomas Kübler, die erste Erkenntnisse aus dem «Power Talk» zusammen:

  • Innovationen müssen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Vor allem Start-ups benötigen dazu mehr Unterstützung im Gründungsprozess und bei der Finanzierung.
  • Der Austausch innerhalb der Branche muss sich auf alle Akteure der Life Sciences, auf die ganze Wertschöpfungskette sowie auf die gesamte trinationale Region ausweiten.
  • Eine Reduktion der Kontingente von Arbeitsbewilligungen aus Drittstaaten und die Umsetzung der MEI bergen ein grosses Risiko für den Life Sciences Cluster Region Basel.
  • Die Bestrebungen und die Strategie der Initiative Life Sciences Cluster Basel müssen noch sichtbarer werden.

 

Life Sciences Cluster Region Basel

Nach dem Going-live der gemeinsamen Web-Plattform lifesciencesbasel.com im Frühjahr 2016 war die heutige Lunchveranstaltung der zweite Auftritt für die Clusterinitiative Life Sciences Basel. «Beide Auftritte unterstützen die Ziele der Initiative, dass der Life Sciences-Bereich in unserer Region zusammensteht und sich gemeinsam für den Standort Basel engagiert. Damit treten wir national und international als starke, selbstbewusste und themenführende Region auf», ist Martin Dätwyler, der Vorsitzende der Initiative, überzeugt.

 

Die Clusterinitiative wurde 2014 als Public-Private-Partnership unter der gemeinsamen Träger­schaft der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft und der Handelskammer beider Basel ins Leben gerufen. BaselArea.swiss, Interpharma und der Switzerland Innovation Park Basel Area, die ebenfalls bei der Clusterinitiative mit dabei sind, erweitern den Blickwinkel und garantieren eine möglichst umfassende Abdeckung der Interessen der vielfältigen Player der Life Sciences-Branche.

 

Mehr Informationen unter www.lifesciencesbasel.com.

 

Weitere Auskünfte:

 

Martin Dätwyler, stv. Direktor Handelskammer beider Basel und Vorsitzender des geschäftsführenden Ausschusses Initiative Life Sciences Cluster Region Basel; Tel. 061 270 60 81

 

Fabian Streiff, Standortförderung Basel-Stadt, Branchenverantwortlicher Life Sciences & chemische Industrie, Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt; Tel. 061 267 65 05

 

Thomas Stocker, Standortförderung Baselland, Verantwortlicher Wirtschaftspolitik; Tel. 061 552 91 49

 

 

Download

  Medienmitteilung Power Talk Life Sciences 1.9.2016

 

Martin Dätwyler
Direktor a.i.
m.daetwyler@hkbb.ch
T +41 61 270 60 81

Artikel teilen

per E-Mail weiterleiten

Kommentare



Hinweis: Ihr Kommentar wird nach Erhalt geprüft. Die Handelskammer entscheidet über die Freigabe.



Das könnte Sie auch interessieren