Drucken

02. Juni 2015

Erfolgreich gestartet: Innovationspark übertrifft Erwartungen und plant Expansion

Der Schweizer Innovationspark Region Nordwestschweiz (SIP NWCH) ist seit Anfang Mai in Allschwil operativ tätig. Bereits heute sind die Labor- und Büroflächen fast vollständig vermietet. Das grosse Interesse bestätigt laut den Initianten die Attraktivität von Innovationszonen, die optimal für die Forschung und Entwicklung in den Life Sciences eingerichtet sind. Die geplante Expansion des SIP NWCH wird mit Hochdruck vorangetrieben.

 

Im Sommer 2014 wurde der SIP NWCH vom Bund zu einem von vorerst vier Standorten des Nationalen Schweizer Innovationsparks erkoren. Nach weniger als einem Jahr hat der Standort im Mai 2015 in Allschwil/BL als Erster seinen Betrieb aufgenommen. Bereits zum Start ist beinahe die gesamte verfügbare Labor- und Bürofläche von 5‘000 Quadratmetern an Projekte vermietet, welche unter anderem die Entwicklung von medizintechnischen Innovationen verfolgen. Mehrere Interessenten bemühen sich um die verbleibenden 330 Quadratmeter Fläche. Ab 2016 wird diese erste Etappe des SIP NWCH selbsttragend betrieben werden können. „Wir wussten, dass das Bedürfnis an zusätzlichem Nährboden für Life-Sciences-Projekte in der Schweiz und insbesondere in der Nordwestschweiz gross ist. Doch sind wir positiv vom Tempo überrascht, mit dem das Konzept angenommen und von den Nutzern in die Tat umgesetzt wird,“ sagt Dr. Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel und Vorsitzender des Vorstandsausschusses SIP NWCH. „Die Keimzelle wächst und wächst – wir wollen das Momentum nutzen und verfolgen daher unsere Ausbaupläne für weitere Räume an zusätzlichen Standorten mit Überzeugung und Hochdruck,“ so Saladin weiter.

 

Vorreiter im Nationalen Schweizer Innovationspark

Der rasche Fortschritt macht den SIP NWCH zum ersten operativ tätigen Standort und damit zum Vorreiter im vom Bund initiierten Nationalen Schweizer Innovationspark. Gründe für diesen Erfolg sind mit Sicherheit das bestehende lebendige Ökosystem im Bereich der Life Sciences und unterstützender Technologien sowie das geschlossene Engagement der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura sowie der Handelskammer beider Basel für das Projekt. Das auch im internationalen Vergleich neuartige Konzept, welches die gemeinsame Nutzung von Laborflächen vorsieht und den projektübergreifenden Austausch zwischen Forschern an einem Ort ermöglicht, trägt ebenfalls zur Einzigartigkeit und hohen Attraktivität des Angebots bei.

 

Um seine Innovations- und Kooperationsräume weiteren Projekten aus dem In- und Ausland anbieten zu können, will der SIP NWCH seine Ausbaupläne so zeitnah wie möglich realisieren. Für die Phase 2 ist ein Neubau mit einer Fläche von 24‘000 Quadratmetern auf dem BaseLink-Areal unweit des jetzigen Standorts und ein Gebäude im Kanton Jura vorgesehen. Diese sollen bis spätestens Ende 2019 bezugsbereit sein. Ab 2020 ist ein dritter, komplementärer Standort in Basel-Stadt geplant.

 

Für die Finanzierung und den Betrieb der Gebäude in Allschwil und im Kanton Jura werden in den kommenden Monaten Mittel vom Bund, den beteiligten Kantonen und von der Privatwirtschaft beantragt werden.

 

Weitere Informationen zum Schweizer Innovationspark Region Nordwestschweiz sind zu finden unter www.sip-nw.ch

 

Download

 Medienmitteilung

Dr. Franz A. Saladin
Direktor
f.saladin@hkbb.ch
T +41 61 270 60 70

Artikel teilen

per E-Mail weiterleiten

Kommentare



Hinweis: Ihr Kommentar wird nach Erhalt geprüft. Die Handelskammer entscheidet über die Freigabe.



Das könnte Sie auch interessieren